Bauernhof

Szaporca-juhokEtwas weiter weg vom Empfangsgebäude wurde ein Bauernhof errichtet, in dessen Gebäudekomplex einst für die Region charakteristische alte ungarische Haustiere vorgestellt werden. Hier lassen sich die heutzutage nur selten zu sehenden Tiere beobachten, die einst unseren Vorfahren dabei halfen, ihr tägliches Auskommen zu finden.
Die Besucher können sich hier Graurinder, Mangalitza-Schweine, Huzulen (Ponys) und alte Schaf- und Geflügelrassen anschauen.
Die Gebäude des Bauernhofes deuten in moderner Form jenes dörfliche Milieu an, welches auf den Pforten der anspruchsvollen Landwirte einst immer anzutreffen war. Die zur Viehzucht dienenden Gebäude, das heißt die Scheune und der Stall der wohlhabenden Bauern wurden immer aus baufestem Material errichtet, ihre Maße machten sogar das Beherbergen eines mit Heu beladenen Wagens möglich.

An dem Präsentationsort Bauernhof sind neben dem Erlebnis der zahmen Tiere, die angefasst werden können auch die in den einstigen Bauernhöfen bei der Viehzucht, beim Heusammeln, bei der Obstbearbeitung benutzten Arbeitsgeräte zu besichtigen. Ein beträchtlicher Teil dieser wäre auch heute noch verwendbar, doch wegen Mangels der Handarbeitskraft und der Zeit sind aus denen mittlerweile Museumsstücke geworden.

Viehzucht

gyongytyukUnser Direktorat ist bestrebt, auf dem Bauernhof möglichst viele von den lang her heimischen Tierarten vorzustellen, den Menschen näher zu bringen.
Die Art der Tierhaltung ist die heutzutage akzeptierte extensive Technologie, das heißt, dass die Viehe kein gewerbliches Futter fressen und die meistmögliche Zeit auf der Wiese verbringen. Eine Ausnahme bilden die Mangalitza-Schweine und die Geflügel: diese dürfen die Zeit ausschließlich im Gehege auf dem Bauernhof verbringen. Wir versorgen sie mit gemähtem Grünfutter. Unsere Tiere stehen selbstverständlich unter tierärztlicher Versorgung, das heißt, dass an ihnen alle behördlich vorgeschriebenen tierärztlichen Eingriffe durchgeführt werden. Das Winterfutter bringen wir von den von uns verwalteten, unter Naturschutz stehenden Wiesen ein, das bedeutet, dass das Heu, das wir verfüttern, frei von Chemikalien ist. Das Kernfutter müssen wir kaufen, weil das im Winter die Schafe, und die Schweine und das Geflügel das ganze Jahr über brauchen. Den Hafer, das Weizen, die Gerste und den Mais kaufen wir.